Der Realitäts-Check
- Sophia
- 31. März
- 1 Min. Lesezeit
Was ist das genau?
Bei Dissoziationen geht die Präsenz verloren.
Ein Realitäts-Check soll dabei helfen sich wieder in der Gegenwart zu verankern
und sich zu vergegenwärtigen oder deutlich bewusst zu machen wann und wo
man gerade ist.
Es ist empfehlenswert dabei eine genaue Abfolge immer gleich an zu wenden
und dieses Verfahren zunächst als Trockenübung während es einem gut geht
zu üben.
Auf diese Weise kann man die Technik verinnerlichen und auch einfacher abrufen
wenn es einem schlecht geht.
Wie wende ich es an?
Es geht darum folgende Punkte innerlich durch zu gehen:
Wann bin ich ? | Welcher Wochentag? Welches Datum ist heute? | Tag, Monat und Jahr benennen |
Wo bin ich? | An welchem Ort bin ich gerade? | Ort beschreiben Adresse benennen |
Name | Wie heisse ich? | Name, Nachname |
Alter | Wie alt bin ich jetzt? | Alter benennen |
Es kann helfen diese Punkte innerlich Schrittweise durch zu gehen
und sich wie in einem inneren Dialog zu erzählen.
Mir persönlich hilft es am meisten es laut aus zu sprechen.
Das ist natürlich nicht immer möglich (z.B. wenn man in der Öffentlichkeit ist oder nicht mehr sprechen kann).
Mit der Zeit entwickelt man ein Gefühl dafür welche dieser Punkte einen am meisten erdet. Ich würde empfehlen die Liste in der Reihenfolge an den Wirkungsgrad an zu passen. Es kann auch hilfreich sein diese Liste in Papierform oder auf dem Handy bei sich zu haben und als Leitfaden zu benutzen.
Bei allen Skills gilt, dass es sehr individuell ist ob und inwiefern sie helfen. Deswegen empfiehlt es sich verschiedene als Trockenübung aus zu probieren
und sie dann in Aktion zu testen. So kann ein Gespür dafür entwickelt werden was hilft.

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